New Blog in Klagifornia #sabrinamasté

To all the Klagifornia Yogis out there … 

WILLKOMMEN zu meinem neuen BLOG auf superactive.at! Um unerkannt durch die yogischen Weiten der Internet-Blogger-Welt zu surfen, bediene ich mich in diesem Format an meinem Decknamen sabrinamasté – sehr ausgeklügelt, ich weiß 😉 Da zahlen sich meine Zeiten als Bondgirl halt aus. Ihr kennt mich nicht aus den Bond Filmen? Tja da seht ihr mal wie gut ich mich getarnt habe.

Spaß beiseite – oder auch nicht 😉 – ich darf zwei meiner großen Leidenschaften miteinander verbinden und werde ab nun immer wieder Gedanken, Erfahrungen sowie Ups and Downs aus meiner Yogawelt mit Euch teilen. Fühlt euch frei zu kommentieren, zu fragen, kritisch zu sein (aber vergesst nicht, ich kenne James Bond) und mit mir gemeinsam tiefer in den Yogaweg einzutauchen. Sendet mir auch gerne eure individuellen Fragen unter sabrina@superactive.at – ich freu mich drauf und werde Sie gerne beantworten.

Viele Yogaeinheiten sind begleitet von Begriffen aus der alt-indischen Sprache Sanskrit. So verwende auch ich diese Sprache in meinem Unterricht. Aber warum? Damit es ‚cool’ klingt? Damit die Yogis in meinen Einheiten denken, ich spreche eine weitere Fremdsprache? Hmmmm … Vielleicht 😉

Sanskrit ist schlichtweg die Sprache, in welcher Yoga definiert wurde. Patanjali verfasste vor ca. 2500 – 3000 Jahren das Yoga Sutra und schuf somit das erste verschriftlichte (uns bekannte) Werk, welches den Yoga in seiner ganzheitlichen Weise umfasst und heute noch als Basis für Yogalehrende auf der ganzen Welt dient. Nun um das Yoga Sutra in all seinen Facetten zu erläutern, wird meine jetzige Lebenszeit leider nicht reichen – außer ich bin auch noch in meinen nächsten tausend Leben begeisterter Schreiberling – aber kurze Einblicke in die wunderschöne Lehre des Yoga – um vielleicht Lust auf mehr zu machen – gibt es von mir nun hier in diesen Blog.

Keine Panik – das wird kein Sanskrit-Wörterbuch-Blog auf langweiligem Gähn-Einschlafniveau! Ich beginne ganz sanft, streue immer wieder Übungen ein und es gibt sicher keine wöchentlichen Vokabelprüfungen in meinen Einheiten – versprochen! Großes Yogi-Ehrenwort 😉

Den ersten Begriff, mit dem ich euch nun vertraut mache, kennt ihr sicher aus euren bisherigen Yogaeinheiten. Es geht um das Wort asana. Noch nie gehört? Umso besser!

Das Wort „asana“ in Sanskrit bedeutet „Sitz, Haltung“. Zu einer Asana gehört die kontrollierte Bewegung des Körpers oder dessen Verharren in einer bestimmten Haltung in Verbindung mit der Atmung. Die Ausführung von Asanas fördert

  • Kraft,
  • Beweglichkeit,
  • Funktionsfähigkeit verschiedener Körpersysteme & geistige Beständigkeit.

Wo wir schon von Patanjalis Yoga Sutren gesprochen haben, serviere ich euch gleich mal, im Zusammenhang mit asanas, eines der bekanntesten Yogasutren:

sthira-sukham-asanam (Patanjali, Yoga Sutra, 2.46)

Coole Wörter die da stehen oder … aber was bedeuten sie?

„sthira“ steht für „stabil, fest“, während „sukham“ für „leicht, angenehm, das Wohlgefühl fördernd“ steht; asanam ist einfach ohne das m zu lesen. Folglich wird dieses Sutra oft übersetzt mit: „Die ideale Haltung ist stabil und leicht zugleich“. Dies gilt für alle der circa 800 Yogahaltungen gibt.

Eine Asana spürt sich in der Ausführung sowohl stabil und fest in der Basis, als auch leicht und angenehm in der Ausdehnung an. Nimm dir gleich mal ein paar Minuten Zeit, um mit der folgenden Übung hineinzuspüren:

Stell dich in Tadasana (Berghaltung, siehe Foto). Die Füße sind dein „sthira“ und der höchste Punkt am Kopf ist dein „sukham“. Spür in diese beiden Stellen deines Körpers hinein; spür die Erdung deiner Fußsohlen (Großzeh-, Kleinzehballen und Fersen gut auf die Matte auflegen); spür durch diese Stabilität die Leichtigkeit mit der dein Kopf nach oben strebt; spür diese beiden Punkte als Pole in deinem Körper die sich weit voneinander weg entfernen, deine Wirbelsäule lang strecken und spür gleichzeitig die Kraft, Energie die zwischen diesen beiden Punkten in deinem Körper fließt. Lass es zu, ins Spüren einzutauchen!

Klingelingggggggg! Die erste Yogastunde läutet zur Pause und ihr dürft alle raus auf die Yogaspielwiese zum Ausprobieren und Spaß haben.

Yogatrainerin in falscher Position

Yogatrainerin in aufrechter Position

Fotocredits: Jasmin Lopez Hobbyfotografie

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Stay tuned and wonderful!

sabrinamasté